Klaus Lotter, geb. 1967

Nürnberg, Mittelfranken

Hobbys; Motorräder, Alfa Romeo, Landcruiser und ein gepflegtes Pils mit Freunden

Kontaktadresse:

lotterkl@gmail.com

 

eine nicht enden wollende Liste....

Diese Liste ist weder chornologisch noch vollstänig. Sie ist ein spontaner Streifzug durch meine motorisierten Erfahrungen. Ein Rückblick, ein Einblick, eine Reise in die Vergangenheit.

BMW Motorräder

BMW R 1100 RS; Sie war meine erste BMW. Ein Design-Erlebnis. Damals wie heute noch ein klares eigenständiges Erscheinungsbild. Ein klasse Sporttourer. Diese RS stammte aus der ersten Serie 1993. Ich war damit mehr in der Werkstatt wie auf Tour. Eine Frechheit von BMW. Aber im Laufe der Produktionsjahre wurde aus Ihr ein zuverlässiger Begleiter....wenn alle Rückrufe gemacht waren!

BMW R 100 GS PD; meine erste GS. Eigentlich war ich überrascht wie handlich und modern sich in den 90gern eine "alte" Boxermaschine fahren ließ. Mit gutem Federbein, ordentlicher Abstimmung und besseren Gabelfedern ein Kurvenräuber, Globetrotter, Lastesel und Begleiter auf allen Straßen dieser Welt. Warum die GS damals ein solcher Erfolg war hat sich mir schnell erfahren. Es musste nicht modernste Technik sein. Das galt damals wie auch heute. Ein Hoch auf diesen gereiften Klassiker. 

BMW R 100 GS PD; eine weitere GS. Dank des Baukastensystems bot die GS zahlreiche Individualisierungsmöglich-keiten. Hier in der schwarz-türkisnen Variante mit Einzelsitzbank, schwarzem Fronsschutzbügel und runden Ventildeckeln.

BMW G/S 80; der Versuch eine leichte Enduro auf Basis der G/S-Modelle zu schaffen. Ich verbaute eine Scheck 100mm Schwingenverlängerung, eine Forca-Italia-Gabel und Bauteile der damals bereits erhältlichen Basic GS. Der Windschutz war bescheiden, die Leistung dem Outfitt nicht gerechtwerdend. Allerdings wunderschön und technisch anspruchslos wie effizient. Ohne Ölkühler, ohne Windschutz, mit robusten Monokardan und leichtem Heck. Ein Traum für Minimalisten. 

BMW R 1100 GS; die für mich zeitloseste Umsetzung des GS-Gedankens. Satte Power, robuste und moderne Technik, ein überragendes Fahrwerk, noch überschaubare Elektronik mit kompakten Abmessungen. Die eierlegende Wollmilchsau ihrer Zeit. Nie bin ich im Jahr mehr Kilometer gefahren als zu jener Zeit. Auch heute noch ein klasse Alteisen. Ich hatte nicht den geringsten Defekt in 30000 km zu beklagen. 

BMW R 850 R; eiine Boxermaschine als Roadster. Damals eigenwillig, heute nahezu ein Klassiker. Fahrbar für mich allerdings nur in höchster Sitzbankstellung und straffer Federauslegung. Ein braver Freund in eigenwilliger Form und sehr sehr langweiligem Boxersound. Das später angebrachte originale Windschild war eine deutliche Aufwertung. 

BMW F 800; Das erste neue "Kettenmotorrad" von BMW. Damals ein Aufregern. Heute normal. Ein starker nervöser und robuster Rotax-Motor. Grundsolide Verarbeitung in teutonischem Kleid. Ein Einsteiger-Alleskönner. Na ja, unterturig mochte er nicht. 

BMW R 80 GS; Die logische Weiterentwicklung der G/S. Paralever, eine bessere Gabel, neue Sitzbank, mehr Tankvolumen (24l) und schlauchlose Reifen. Mehr brauchte es nicht um die Maschine wieder für die nächtsten Jahre fitt zu machen. Produziert wurde sie so zwischen 1988 und 1992. Die Lackierung allerdings gab es so nie zu kaufen. Sie war dem Design der PD nachempfunden/angepasst. 

BMW R 1100 GS; Diese GS nutzte ich auf einer Reise in die Wüste. Trotz aller Unkenrufen und Bedenken....die Maschine war gut im Sand zu händeln, hat viel Gepäck geschluckt, mießen Sprit gefressen und Hitze klaglos weggesteckt. Wie oben schon einmal erwähnt. Eine tolle Umsetzung des GS-Gedankens. 

BMW K 100 RS; Der für mich zeitloseste Klassiker aller Klassiker. 90 PS, Wasserkühlung, Kardan, Tourenpaket, Einspritzanlage und das Design eines unverwechselbaren Ziegelsteins. Mir gefällts. 

BMW K 1100 RT; Die zugegebenermaßen designverachtende Variante des Ziegelsteins. Erste Wahl für viele Kilometer mit 4 Zylindern. Manche schwörten drauf. Ich nicht. 

BMW R 1150 GS ADVENTURE; die für mich schönste GS aller Zeiten. Ein Berg von Motorrad. Eine Klasse für sich. Über jeden Zweifel erhaben. Nur die Qualität der Verarbeitung und der Materialwahl war zu beanstanden. Ansonsten die erste Adresse!

BMW R 100 Basis; Den einzigen Motor den ich in meinem Leben bisher kaputt gemacht habe. Lagerschale der Kurbelwelle. Sie wollte einfach irgendwann nicht mehr. Ein Defekt der eigentlich nie bei einer K entsteht. Eigentlich. 

BMW C1 200; Wer lacht soll nicht weiterlesen. Denn....er irrt. Eine tolle mutige Idee von BMW, eine wertige Umsetzung und ein falsches Managment ließen diese Maschine verpuffen. Stelle man sich einen 400er Motor in einem solchen Bike vor. Verpasse ihm etwas größeren Reifendurchmesser und eine fahraktivere Sitzposition. Gepaart mit vernünftigen Sound, vor mir aus auch mit Helmpflicht, eine zuende gedachte Idee. BMW hatte aufgegeben. Ich irgendwann auch. 

BMW K 750 Basis; Schön, handlich und ein sagenhafter Motor. Eine gelungenes Motorrad. Damals seiner Zeit um ein Lichtjahr voraus. Heute vergessen und oft völlig verrottet. Wer kann sollte sich so ein Teil noch sichern. 

BMW R 75; Mein Ausflug in die Oldtimerwelt. Diese Maschine renovierte ich komplett. Mein Ziel konnte ich damit aber nicht erreichen. Sie war schön, klang ordentlich, war kräftig und handlich. Doch sie war der Grund dafür das ich mir etwas später eine klassiche Moto Guzzi kaufte. Der Sound konnte nicht mithalten. Das Klappern der Ventile, die typische Sitzhaltung und der fehlende Windschutz störten mich zu sehr. 

BMW R 1150 GS ADVENTURE; Leider platzte mir ein Benzinschlauch und dieser verstömte beim Fahren den Sprit auf Motor, Getriebe und Kardan. Dank BMWs Entscheidung nicht benzinresistenten Lack zu verwenden war der komplette Antriebsstrang so gelb wie Pisse an der weißen Hauswand. Das ging garnicht. Ich musste die wirklich tolle Maschine verkaufen. 

BMW R 80 RT/RS; Ich hoffe der Typ der diese Maschine damals von mir gekauft hat konnte sich erfolgreich damit von der Straße pusten. Ein Arschloch vorm Herrn. Der bösartigste und frechste Motorradfahrer der mir je begegnet ist. Dieser durchaus schöne Umbau hatte einen solchen Parasiten nicht verdient. In gutem Zustand günstig weiterverkauft, nach Gerichtsverfahren Geld zurückbezahlt. Ein Hoch auf den Richter. Ich hoffe er saß hinten drauf!

BMW R 1150 RT; Diese Reisemaschine hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Das Design war damals gelungen, die Sitzposition überragend und der Windschutz perfekt. Ich halte viel von dieser Maschine. Technisch ausgereift und von einer Formdominanz die mich noch immer begeistert. Eine rundum gute Wahl für Leute mit Reiseanspruch und BMW-Qualitäten. Für viele Kilometer gut. 

BMW R 100 GS KL; Meine Maschine, mein Design,  meine Idee, Arbeit und Umsetzung. In der BMW steckt viel Zeit, Geld und Geduld. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das Fahren allerdings machte mir nicht so viel Spass. Und zum Anschauen war sie mir zu schade. So wurde sie verkauft. Keine BMW hatte ich länger. 1995 kaufte ich sie als PD-Classic neu. Über viele jahre baute ich sie um bis sie irgendwann so ausssah wie auf dem Bild zu sehen. 

BMW G 80 G/S PD. Sie läutete einen Trend ein, war der Inbegriff des Reisens, der Sahara und des Marketings von BMW. Für große Menschen eher unsitzbar, für Leistungsfans uninteressant und für Erbsenzähler zu teuer. Doch trotz allem könnte ich mich heute noch ärgern. Ich hatte sie komplett restauriert, die Ventilsitze einschleifen lassen und dann für einen Apfel und ein Ei verkauft. Heute sind damit Preise über 5 Stellen zu erreichen. 

BMW R 1100 GS; Nochmals eine GS. Modelljahr 1994. Die Allererste. Ich war schon überrascht wie alt sich die GS fahren ließ. Im Vergleich zur 1200er hatte sich viel getan. Nach kurzer Pause in meiner Garage reiste sie weiter. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf sich so schwer anfühlende Motorräder im Jahr 2015. 

BMW F 650 TOURATECH RALLYE: Ein kostspieliges Projekt. Als nicht fertigen Umbau gekauft und vollendet. Letztendlich ein hochspezieller Bolide für Rallye und Race. Ich konnte für diese Maschine einfach nicht gut genug fahren. Mir war sie zu hoch, kippelig und deshalb zu schwer. Fehlende Koffermontage, Kettenantrieb und die vielen Kleinserienteile ließen mir die Lust an dem Projekt verlieren. 

BMW F 800 GS ADVENTURE; Meine letzte BMW. Zumindest bisher. Ich hatte viel investiert in diese GS. Doch bin ich mit ihr nicht richtig warm geworden. Das soll ja nicht heißen das sie irgendwie schlecht gewesen wäre. Im Gegenteil. Ein gutes Motorrad laut aller Testberichte. Doch nicht für mich. Es wollte der Funke nicht überspringen. Nach 1000 km wurde sie verkauft. 

HONDA Motorräder

HONDA DOMINATOR 650; Die erste Domi hatte ich nicht lange. Die Verarbeitung des Eintopfes war erstklassig. Die Fahreigenschaften unauffällig und das Design bodenständig. Die ersten beiden Modelljahre verfügten noch über Features die im Laufe der  Jahre wegrationalisiert wurden. Am Ende Ihrer Zeit gegen 1999 war sie irgendwie gefühlsmäßig beim Einsteiferbike angekommen was ihr heute noch schwer anhaftet und ungerechtfertigt ist. 

HONDA DOMINATOR 650; Die zweite Maschine dieser Baureihe. In Top-Zustand. Heute schätze ich sie mehr. Ihr witme ich eine eigene Seite da ich mit ihr noch viel vorhabe.

HONDA CB 450; Klein, aber schön. Noch heute attraktiv aufgrund des damals gut gemachten Rahmenkonzeptes in Verbindung mit dem günstigen Gesamtpaketes. Ein netter kleiner Einsteigerflitzer. Damals das Motorrad meiner Frau. Doch noch weder die Frau noch das Motorrad stehen in meiner Garage. Beide haben sich ausrangiert. 

HONDA PANTHEON 125; Okay Okay....kein Motorrad. Aber trotzdem eine typische Honda. Die Kleine tat stets das was man von ihr verlangte. Tadellos zu funktionieren. Und mit Rückenwind ging der Zweitakter gut 110 km/h. 

HONDA XL 500 R PD; Was hatte ich versucht der Schönen anzugewöhnen nicht vor sich hinzutropfen. Sie gab niemanden eine Chance. Letztendlich eine Fehlkonstruktion. Schön und eigentlich gut, doch mit immer nassem Kopf und Sorgenfalten. Mich hats genervt. 

HONDA VFR 750 F; Ein V4 für die Rennstrecke und den heimischen Sonntagsausflug. Als Ableger der erfolgreichen Rennmaschine ein super Erfolg für Honda und alle Hobbysportler. Wieder einmal ein Zweirad in der typischen Tradition von Honda. Perfektion und Harmonie geparrt mit Leistung und Alltagstauglichkeit.

HONDA CB 550F; Beides ganz nett. Doch wenn es ums Motorrad geht steht ganz vorne Zuverlässigkeit und bezahlbares Design mit solider Technik. Die Farbe war ein Traum, der Sound auch. Das Fahrwerk "besser" als der der damit unterwegs war! Lebt wohl ihr Geister die ich rief.

HONDA AFRIKA TWIN XLV 750; Der wahrgewordene Traum junger Asphaltcowboys. 1990 ein noch wahrlich bunter Vogel. Doch dieses Monster lehrte vielen das Fürchten und eroberte sich bald einen Platz in der ewigen Bestenliste aller Motorräder. Noch heute ein Garant für Zuverlässigkeit made by "Honda".

HONDA AFRIKA TWIN XLV 750; Das letzte Modell der Baureihe. Dezentere Farben, niedrigere Sitzbank und, logisch, technisch abgespeckt. Trotzdem ein wirklich gutes Motorrad. Der damals aufkommenden Vierventil-GS allerdings nicht mehr gewachsen. 

 

HONDA XL 250 R; was die Große nicht konnte verstand die Kleine um so besser. Als reine Spaßenduro gekauft biss sie sich durch so manch schlimmes Gelände. Zäh und standhaft. Tempo war nicht ihr Ding. Doch angekommen bin ich mit ihr immer. Danke du!

HONDA GOLDWING 1500; Ihr ist eine extra Seite gegönnt. Für eine Vorstellung in diesem Rahmen ist sie einfach schlicht zu groß!

HONDA VARADERO 1000; Sie war der ungeliebte Nachfolger der AT. Ein Motorrad das so nie von den Fans gewollt wurde. Daran hatte sie zeitlebens zu kauen. Dieses Modell wurde bereits modellgepflegt und umlackiert. Wer sich allerdings mit den eingeschränkteren Offroadeigenschaften arrangieren konnte erlebte einen bärigen, starken, klangvollen V2 in einem guten Fahrwerk mit Nehmerqualitäten. 

HONDA XLV 600 TRANSALP; Eine typische Honda. Nahezu unzerstörbar und brav. Kein agressives Design, kein lauter Auftritt. Der Motor war mir immer etwas zu langweilig und die Drehzahl beim Fahren zu hoch. Diese Kombination von fairen Preis, guter Ausstattung, solider haltbarer Technik und erwachsenen Aussehen fand gut ein Jahrzehnt routinierten Absatz. Sorgte aber auch nicht für steigenden Puls beim Fahren. 

HONDA 1100 PAN EUROPEAN; Wieder einmal eine Honda für sich. Ein Traum von einem V4. Eine Sitzbank wie ein Sofa, eine tolle Verarbeitung, Kardan, Windschutz, Ergonomie wie aus dem Lehrbuch. Nichts kann man ihr vorwerfen, bis auf das Gewicht (was jedoch nun mal nicht anders geht) und dem mittlerweilen recht altbackenen Design. Noch immer meine erste Wahl wenn es um lange Etappen geht. 

Yamaha

YAMAHA XT 350; Mein erstes Motorrad. Billig und mit großem Namen. Und siehe da. Das ging damals auch. Sogar zu zweit auf Tour. Heute in gutem Zustand so selten wie Kids die alten Leuten in der Straßenbahn ihren Platz anbieten. 

YAMAHA XT 600 K; Selbst eine so schreckliche Farbe konnte der XT kaum etwas anhaben. Ich hatte sie damals sicher wegen dem günstigen Peis gekauft. Allerdings ihr fehlender E-Starter war ein starkes Verkaufsargumnent. Die Kiste sprang einfach nie sauber an. Mir tut heute noch das Knie, nicht die Augen weh, wenn ich sie so sehe. 

YAMAHA XTZ 660 TENERE; Die logische Weiterentwicklung einer Legende. Doch irgendwie war und ist die Zeit vorbei der mächtigen Einzylinder. Obwohl sie sich kaum Schwächen leistete war sie nicht mehr so populär wie damals ihr Großvater. 

YAMAHA FJ 1200; Ein Bike wie ein Reisezug. Bequem, günstig und schnell. Damals von Yamaha als Sportler entwickelt mauserte er sich zum Tourenbike schlechthin. Die FJ war in ganz Europa zuhause. 1,2 L Hubraum mit Ölkühlung in Reihe geschaltete Zylinder. Koffer, Windschutz, Sofasitze. Perfekt. 

YAMAHA FJ 1200; Das einzige Motorrad das die Kilometer rückwärts abspult. Als ich sie verkaufte hatte sie gut 60000 km auf der Uhr. Als sie ein Jahr später wieder in Mobile inseriert wurde hatte sie gut 40000 km drauf. Was für ein Bike. Egal ob mit Verarsche oder nicht. Die Kilometer waren dem Bike nie anzumerken. 

noch im Aufbau........