Klaus Lotter, geb. 1967

Nürnberg, Mittelfranken

Hobbys; Motorräder, Alfa Romeo, Landcruiser und ein gepflegtes Pils mit Freunden

Kontaktadresse:

lotterkl@gmail.com

 

BMW K-Serie 

Seit 1992 beschäftig mich die K-Serie von BMW. Damals begegnete mir eine solche Maschine gebraucht in München bei einem Händler. Leider war ich damals finanziell nicht in der Lage mir so eine Maschine zu kaufen. Und ab diesem Zeitpunkt verließ mich nie Idee eine solche Maschine mal zu besitzen.

Mein erster Kontakt zur K-Reihe war eine alte K100 RT. Mich überraschte die klare und logische Anordnung der Teile sowie diese beeindruckende Verarbeitungsqualität. Leider konnte mich das Design damals nicht wirklich überzeugen.

Der zweite Versuch startete mit einer K 75. Technisch sehr ähnlich doch vom Design doch schon etwas, sagen wir mal, dynamischer. Doch ohne Verkleidung gefiel mir die K nicht dauerhaft. Die Windkräfte waren einfach stürmisch und die optional erhältliche Scheibe schlichtweg zu teuer und nicht nicht gerade schön. Auch sie musste weichen.

Die "Schicksals-K". Nicht einmal 100 km überlebte sie bei mir. Dann kam der überraschende Motortod. Diese Maschine erschütterte meine bisher absolut feste Meinung über die Zuverlässigkeit der K. Ich war tief erschüttert. 

Auf ein Neues. Ich hätte mich nicht nochmals getraut wenn es sich nicht um eine K eines Freundes von mir gehandelt hätte. Die RS hatte schon gut 140000 km auf dem Tacho. Ich beschloss nach ein paar tausend Kilometern mir nun doch wieder eine K zu kaufen. Nur mit "weniger" auf der Uhr. Die "alte" Dame musste weichen trotz guter Substanz.

Die neue Liebe war schnell gefunden. Es sollte die damals aktuelle K 1100 RS werden. Doch ich fuhr sie nur eine Saison. Ich kam mit ihr einfach nicht zurecht.

Ich startete einen neuen Versuch. Schließlich war ich als Motorradfahrer jetzt ein klein wenig erfahrener. Ich steckte viel Liebe in die 1100er. Sogar einen neuen Lack bekam sie. An dem originalem rot hatte ich mich sattgesehen.

Es folgte das was immer kommt wenn man ein gebrauchtes Bike kauft. Kundendienst. Öle, Filter, Zündkerzen etc. Zuerst lief alles bestens. Doch dann entdeckte ich ein Problem.

Ein Gabelsimmerring war defekt. Das entpuppte sich als großes Problem das soweit ging, dass das rechte Tauchrohr getauscht werden musste. Die erste Begeisterung war dahin. Auch eine K kann Probleme machen.

Und so strickte ich das Motorrad ganz. Reinigte und erneuerte dort wo es erforderlich war. Die Substanz der Maschine war aber ganz hervorragend. Typisch BMW. 20 Jahre und noch immer gut in Schuss.

Doch irgendwann war sie dann doch fertig. So stell ich mir eine würdige Erscheinung der letzten "Flying Brick" vor. Nahezu perfekt in Ihrer einmaligen Erscheinung. Für mich ein zeitlos schönes Stück BMW-Motorradgeschichte.

Vor Annas Schule

Silber passt zu fast allen Farben.

Detailaufnahmen:

2017 war es wieder so weit. Ich kaufte mir wieder eine K. Der letzte liegende Flying Brike. Eine GT. Sofort legte ich die Rasten tiefer und erhöhte den Lenker. So vorbereitet das ideale Langstreckenbike für mich.

Vom Plastikkleid befreit zeigt sich die Qualität dieser BMW.